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Was dem Pfarrer so auffällt

und aktuelle Kommentare

Kreuzfahrt und Corona

Die Begeisterung für Kreuzfahrten hat mich immer schon verblüfft, weil man sich an Bord freiwillig eine Woche oder drei dem Nichtstun aussetzt. Einem Nichtstun, das sich in unserem Alltag als unerträglich erweist. Wie soll dasselbe Nichtstun auf einem Kreuzfahrtschiff nun etwas Gutes sein? Ist es auch nicht. David Foster Wallace schreibt in einem Selbstversuch: Tatsächlich gelingt es bei den Teilnehmern das Gefühl hervorzurufen, siebenmal am Tag Hunger zu haben. Sich dem Nichtstun aussetzen um es sofort mit Erfolg zu vertreiben. Das könnte als Zweck einer Kreuzfahrt bestimmt werden. Mit deutlich elitären Zügen. Wären Kreuzfahretn nicht so extrem nachgefragt, müssten man als von einer Veranstaltung 'for the happy few'

 

 

Denn es ist wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: Er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an; 15 dem einen gab er fünf Zentner Silber, dem andern zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner Tüchtigkeit, und ging außer Landes. Sogleich 16 ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann weitere fünf dazu. 17 Ebenso gewann der, der zwei Zentner empfangen hatte, zwei weitere dazu. 18 Der aber einen empfangen hatte, ging hin

Die gespaltene und die geschlossene Gesellschaft

Die Angst geht um vor einer gespaltenen Gesellschaft. Das ist nicht leicht zu verstehen, da es dafür noch keinen wissenschaftlich erprobten Ausdruck gibt. Oder wäre ein Begriff wie Schizosoziophobie hilfreich? Ich denke, kaum. Zumal man wegen der aktuellen Situation noch den Begriff Vakzin unterbringen müsste. Man muss sich wohl der ungeeigneten Alltagssprache bedienen, auch wenn die noch lange nicht auf Vordermann (!) gebracht worden ist. Die

Predigt am 7. Sonntag nach Trinitatis
Kirche St. Matthäus
Predigttext Apostelgeschichte 2, 41 – 47

Gnade sei mit Euch und Friede, von Gott, unserem Vater und unserm Herrn und Heiland Jesus Christus. Amen.

Liebe Gemeinde,
Die Epistellesung ist zugleich der Predigttext.
Früheste christliche Gemeinde. Erste Generation sozusagen
Wie haben Sie die Beschreibung der ersten Gemeinde aufgenommen: Lust, dazuzugehören?

 

3000 ließen sich an einem Tag taufen. Enorm wachsende Gemeinde
Sie blieben

Ich könnte das Virus treten. Es hat mir nicht nur eine, es hat mir mehrere und noch dazu so schöne Touren vermasselt. In Berlin und anderswo.
Dabei habe ich gar nichts gegen Zuhausebleiben.
Das Haus ist geräumig, unaufgeräumt und verteilt seit Monaten, zusammen mit dem Garten, viele unerfüllte Aufgaben.
Das wäre sozusagen meine Rache am Virus. Das zum Teil schon dadurch bestraft ist, dass alle Welt ihn es nennen. Klingt zwar männlich, ist aber ein Kind - ziemlich ungezogen und richtet enormen

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Über teofilo.de

Theophil war der Vorname meines Vaters. Mein Vater wurde ein paar Monate vor meiner Geburt aus Russland als vermisst gemeldet. Durch meinen langen Aufenthalt in Italien hat sich der Name Theophil um ein erstes "h" und sein "ph", das zu "f" geronnen ist, verschlankt. Ich selber nicht.

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